Da wir Papstfreunde alle wissen, wie differenziert, ausgewogen und sachlich richtig unsere Massenmedien berichten, und angesichts der Tatsache, dass unsere BRD und verbündete Staaten der UN-Antirassismuskonferenz mit Verweis auf die Teilnahme des iranischen Staatspräsidenten Ahmadinedschad fernblieben, ist es nicht uninteressant, die Rede des iranischen Staatspräsidenten, die er auf der Konferenz hielt, tatsächlich einmal im Wortlaut zur Kenntnis zu nehmen.

Auffällig ist unter anderem, dass darin jegliches Wort der Selbstkritik fehlt und verwerfliches Verhalten durch die Geschichte hindurch nur in Europa bzw. den USA gesehen wird.

Andererseits finden sich auch Teile, die als Anknüpfungspunkte unter anderem für einen Dialog der Religionen dienen können, insbesondere wenn Ahmadinedschad sagt:

Mr. President, Ladies and gentlemen, Racism is rooted in the lack of knowledge concerning the root of human existence as the selected creature of God. It is also the product of his deviation from the true path of human life and the obligations of mankind in the world of creation, failing to consciously worship God, not being able to think about the philosophy of life or the path to perfection that are the main ingredients of divine and humanitarian values which have restricted the horizon of human outlook making transient and limited interests, the yardstick for his action. That is why evil’s power took shape and expanded its realm of power while depriving others from enjoying equitable and just opportunities of development

(Gefunden via Elektrische Feder)

One Response to “Anknüpfungspunkte für einen Dialog der Religionen”

  1. Mcp Says:

    Ich würde das nicht überbewerten. Ahmadinedschads Rede dürfte in etwa so ehrlich, wie die eines beliebigen kommunistischen Autokraten zu Zeiten des Kalten Krieges.


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