Gegen linke Gewalt!
2009-07-05
Jeden Tag wird in den deutschen Medien eine Zwei-Minuten-Hass-Sendung gegen tatsächliche oder vermeintliche Nazis gegeben, sei es in der Sportberichterstattung oder einer Tourismussendung. Es wird ein Schreckensszenario aufrecht erhalten und ein Feind aufgebaut, der in der Wirklichkeit nicht exisitiert. Es existiert einfach derzeit keinerlei Bedrohung unserer Gesellschaft durch irgendwelche rechtsextremistischen Umtriebe.
Gewalt in nennenswertem Maße, Gewalt auf der Straße, Terror durch ungerichtete Gewalt geht derzeit nur von Links aus. Ob bei den Chaostagen in Hannover, am 1. Mai in Berlin, bei den organisierten Brandanschlägen auf Autos in Berlin und Hamburg oder nach dem Schanzenfest in Hamburg: Immer ist es linke Gewalt, die die Straße reklamiert. Das ist die Realität.
Statt die Nazichimäre weiter künstlich am Leben zu halten, wäre es klug, die Augen aufzumachen, um zu verstehen, woher die Gewalt auf unseren Straßen tatsächlich kommt, und dann endlich Programme gegen Links und Aussteigerinitiativen für Wege aus der Antifa- und der Autonomen-Szene anzuschieben.
Natürlich wird es dazu derzeit nicht kommen, denn noch wirkt der inszenierte Hassableiter „Nazi“ systemstabilisierend. Mal sehen, was die Systemlinge benutzen, wenn er sich verbraucht hat.
2009-07-06 at 7.55
Ultamontan,
ich kann Deine Argumente verstehen!
Aber beim Schanzenfest, daß war keine ‘linke Gewalt’,
das war der bertunkente Mop.
2009-07-06 at 18.22
Schon klar, hier war’s keine linke Gewalt sondern ein besoffner Mob. — Hast du dich schon einmal gefragt was das ist, wenn von „rechter Gewalt“ krakeelt wird?
Geh hin und lies die Berichterstattung z. B. auf Indymedia zu Hamburg. Das ist ja wohl eindeutig „links“ und rechtfertigt die „Verteidigung“ gegen die „Polizeiaggression“ durchgängig. Ich war häufig genug auf 1.-Mai-Demos in Berlin, um kappiert zu haben, wie das funzt, danke.
2009-07-06 at 19.36
Gib mir noch eine Chance.
http://djdeutschland.wordpress.com/2009/01/04/nazis/
2009-07-07 at 14.23
Man sollte Rechtsextremismus nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber derzeit ist dies in diesem Land tatsächlich das kleinere Problem. Offenkundig interessiert sich zum Beispiel kaum jemand wirklich dafür, was für eine – geschichtlich erwiesen – menschenverachtende Ideologie hinter linksextrememen Aktivitäten steckt: Die Blutspur, die hier durch das 20. Jahrhundert gezogen wurde, stehen den Verbrechen des Dritten Reichs in nichts nach.
2009-07-08 at 20.06
Und wenn man sich dann auch noch die Blutspur ansieht, die sich durch die Jahrhunderte der katholischen Kirche ziehen: Kreuzzüge nach Jerusalem, Brandschatzung Byzanz, Slawenkolonisierung, Ketzerverfolgung, Hexenverbrennungen, Cortéz und Konsorten in Amerika, ja, ja, da kommt einiges zusammen, und so’ne Blutspuren sind schon verflixt aussagekräftig, gelle?
2009-07-10 at 3.04
Mit dem kleinen Unterschied, daß die allermeisten Christen heute selbstkritisch auf diverse Degenerationserscheinungen zurückblicken. Linke Ideologien haben da noch einen weiten Weg vor sich, wenn sie sich ihrer Geschichte stellen wollen (die übrigens meines Ermessens keineswegs nur Tiefen kennt, man soll ja fair bleiben).
2009-07-10 at 13.38
Wie gut, dass ich nicht zu diesen »allermeisten Christen« gehöre.
2009-07-10 at 22.42
Ob Christ, waschechter Marxist oder weichgespülter Linksparteigänger … es ist nie ein Schaden, aus Irrungen der Vergangenheit zu lernen.