Heilig-Rock-Wallfahrt zum Zweiten.

Laurenz vom Superpelliceo hat ein Doppelinterview mit Bischof Ackermann von Trier und Herrn Schneider von den Protestanten gelesen, das in der Januarausgabe der Gähnpostille Chrismon erschien. Nach schonungsloser Analyse kommt er zu dem Ergebnis, dass die Versagung des Ablasses für die Wallfahrtsteilnehmer durch Bischof Ackermann von Trier noch nicht weit genug geht, da dieser stockkonservative katholische Bischof ja nur die Protestanten in den Blick nimmt und damit Muselmane, Juden, Buddhisten, Daoisten, Hindus, Schamanen, Ásatrúvolk, Wiccas, sonstige Esoanhänger, Agnostiker und Atheisten diskriminiert und zurücksetzt:

Was wird es denn beim nächsten Mal, Heilig Rock halal und koscher? Man sollte mutiger sein wie der Erzbischof von Canterbury! Holen wir die weisen Druiden aus England und Frankreich dazu, ein europäisches Event aller Baumversteher, Naturflüsterer und Schmeichelsteinverehrer. Erst dann wird die Heilig-Rock-Wallfahrt zukunftsfähig. Sie wird dann globalisiert, interreligiös, banalisiert und so hohl sein, daß sich alle irgendwie darin wiederfinden können!

Recht hat er.


Ein Kommentar on “Heilig-Rock-Wallfahrt zum Zweiten.”

  1. ed sagt:

    ….um es kurz zu sagen: Assisi-Greuel als neuer Wallfahrtsmaßstab!?!


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